Dienstag, 21. März 2017

CNT 2017 - Ideen

Für die CNT 2017 habe ich mir zwei Möglichkeiten in die engere Wahl genommen:

1. Von Darmstadt zum Edersee, d.h. grobe Streckenführung etwa über Frankfurt, Gießen, Marburg, Wetter, Frankenberg. Evtl. südlich um den Edersee und noch bis Fritzlar und ab Wabern (Strecke Frankfurt-Kassel) Rückfahrt. Alternativ kann man auch in Herzhausen in die Bahn steigen. Für eine Erfrischung im Edersee sollte auch ein Moment Zeit sein.

2. Von Darmstadt nach Bad Brückenau, Strecke könnte sein: Darmstadt, Hanau/Kahl, Gelnhausen, Schlüchtern, Jossa. Dann am Sonntag dem Deutschen Fahrradmuseum einen kurzen Besuch abstatten, bevor es zurück nach Jossa zum Bahnhof für die Rückfahrt geht.

Terminideen:

1./2. Juli
oder
29./30. Juli

Der Jeckentour (DA-K) will ich keine Konkurrenz machen (8./9. Juli).

Mai und Juni scheiden aus terminlichen Gründen aus.

Spessartrampe Abschiedsfahrt 25.05.2017

Da ich in den letzten Tagen zufällig auf den Termin einer Abschiedsveranstaltung auf der Spessartrampe (Laufach-Heigenbrücken) aufmerksam wurde, dachte ich mir, ich biete eine Fahrradtour mit Fotostopps dazu an. An diesem Feiertag finden Sonderfahrten mit Dampf und weitere Aktivitäten um die Spessartrampe statt.
Als Start- und Treffpunkt bietet sich dazu der Vorplatz vom Hbf Aschaffenburg um 10.00 Uhr an.
Tourvorschlag

Als Tagestour kann die Fahrt in Heigenbrücken beendet und mit dem Zug zurück gefahren werden.

Als Option für eine Zweitagestour bieten sich folgende Möglichkeiten an:
1. Von Heigenbrücken am Wildpark vorbei und über Habichtsthal nach Wiesen zum CP Wiesbüttsee. Danach über Bad Orb ins Kinzigtal und zurück nach Hanau etc.

2. Von Heigenbrücken nach Lohr ins Maintal, ÜN auf CP in Lohr oder Hafenlohr/Neustadt und am nächsten Tag durchs Hafenlohrtal zürück nach Aschaffenburg.

Sonntag, 19. März 2017

Wintertour Februar 2017

Ursprüngliche Planung der Wintertour war, von Fulda aus durch Osthessen bis nach Göttingen zu fahren. Aufgrund eines aktuellen traurigen Ereignisses plante ich um und startete ab Freitag 24. Februar 2017 ab Hamm (Westfalen).

Donnerstag, 23.02.2017
Gegen Mitternacht machte ich mich mit dem vollbepacktem Rad auf zum Hauptbahnhof Darmstadt um mit dem letzten Zug Richtung Frankfurt zu fahren. Mein gebuchter IC (Frankfurt/Main Hbf - Dortmund (und weiter nach Hamm per RE) fuhr um 3.20 Uhr am frühen Freitagmorgen. Die nächtliche Wartezeit am Hbf Frankfurt/Main ist sehr bescheiden. Zunächst verbrachte ich ca. eine halbe Stunde in einer ruhigeren Ecke vom Hbf. Dann entschied ich mich, den warmen Vorraum eine Bank für ca. 1,5 Stunden zu nutzen.

 Freitag, 24.02.2017
Der IC kommt gegen 3 Uhr an und ich habe genug Zeit, das Rad hineinzutragen und mir einen Platz zu suchen. Die Nachtruhe auf dem IC-Sitz war ganz in Ordnung, klar, es ist keine Liege, aber doch vom Platzangebot ganz ok. Doch ganz gut ausgeruht erreichte ich Dortmund mit etwas Verspätung zum Umsteigen. Dann noch 30 Minuten Fahrt im Regionalexpress und ich bin im Hamm (Westfalen) um kurz nach 8 Uhr angekommen. Der Weg aus dem Bahnhof Hamm Westf war wegen Bauarbeiten etwas umständlich. Aber von draußen betrachtet, zeigte sich ein schönes Empfangsgebäude. Ich fuhr durch die City und dann nach Norden. An einer Ausfallstraße nutzte ich eine kleine Bäckerei für ein Frühstück. Danach gings auf der Kohlentrasse nach Osten und ich stellte einen Widerstand im HR fest, konnte aber zunächst noch keine Ursache dafür sehen. Ich fuhr auf die Halde Radbod, was etwas anstrengend wegen dem doch recht weichem Schotter-Kies-Untergrund war. An diesem kalten sonnigen Freitag hatte man zumindest von oben eine ganz gut Sicht in die Umgebung. Im Anschluss daran machte ich mich auf den Weg zum Kommunalten Zentralfriedhof Bockum-Hövel. Jedoch kurz davor ging plötzlich im HR fast gar nichts mehr. Die Achse stand irgendwie schräg in den Ausfallenden und dadurch blockierte der Reifen an den Kettenstreben. Ich schob das Rad noch 200 Meter irgendwie zum Friedhof und suchte eine Bank in der Sonne um das Problem näher zu betrachten. Gegen 11.30 Uhr traf ich andere Personen aus dem Forum und wir gingen gemeinsam zur Trauerfeier für J. Im Anschluss saßen wir in einem Gasthof bei Kuchen zusammen. Dank Andreas, Natalie und Michael Hilfe konnte ich mit einem Ersatz-Hinterrad meine Tour danach fortsetzen. In den Abend hinein bin ich von Hamm aus in östlicher Richtung gestartet (Hamm - Heesen - Dolberg - Beckum - Sünninghausen - Diestedde - Wadersloh. An einem Friedhof fand ich schließlich einen Unterstand, der mir für ein Biwak reichte. Vorher hatte ich leider nix geeignetes gefunden. Die Temperaturen sanken in der Nacht bis auf ca. -2°C.
65,67km | 4:55 | 13,33 Dkmh | Vmax 36,27

Samstag, 25.02.2017
Ich hatte mir auf 6 Uhr einen Wecker gestellt. Ich packte meine Sachen ein, so dass ich um 7 Uhr den Platz verlassen konnte. Zunächst fuhr ich einige Kilometer auf der B58, dann verließ ich diese wieder folgte kleinen Nebenstraßen mit regionaler Radwegweisung. Ich durchfuhr Benteler und machte schließlich in Mastholde eine Frühstückspause in einer Bäckerei. Danach zeigte sich die Sonne und ich fuhr in Richtung Rietberg weiter. Auf kleinen Nebenstraßen fuhr ich in nordöstlicher Richtung in Richtung Stukenbrock. Schließlich kam ich am Jagdschloss Holte Stukenbrock vorbei. Das gelbe Gebäude spiegelte sich sehr schön in der umgebenden Wasserfläche. In Stukenbrock selbst besuchte ich ein Forumsmitglied bevor es dann in Richtung Augustdorf in den Teutoburger Wald hineinging. Auf dem Weg zum Hermannsdenkmal führte die Straße durch einen Truppenübungsplatz. Der Anstieg zum Hermannsdenkmal (auf der Straße) ist auch für vollgepackte Räder gut fahrbar. Am Denkmal selbst verweilte ich nur ein paar Minuten, denn es wehte ein kalter Wind. Danach ging es flott und steil bergab, um dann nach wenigen Kilometern beim Vogelpark Heiligenkirchen nach rechts auf einen Waldweg abzubiegen und langsam wieder hochzufahren. In Berlebeck gings steil hinunter und anschließend auf anderer Talseite wieder hinauf und im Wald nach Holzhausen Externsteine. Nach einem kurzen Waldstück kam ich dann an die Externsteine. Beieindruckende Felsstruktur. Schade, dass das viel zu kommerzialisiert ist. Beim Verlassen der Externsteine über den Parkplatz war ich froh, im Winter hier gewesen zu sein. Im Sommer, wenn der große Parkplatz voll ist, möchte ich nicht hier sein! Nun hinunter nach Horn Bad Meinberg. Ich fragte in der JH nach einem Bett für eine Nacht. Später bin ich nochmals ins Ortszentrum hinunter, habe noch etwas eingekauft und dann eine Runde durch den Ortskern geradelt. Es sollte eine angenehme Nacht in der JH werden.
83,96 km | 5:38:59 | 14,86 Dkmh | 63,71 Vmax | 822 Hm

Sonntag, 26.02.2017
Trotz Wecker habe ich den Beginn vom Frühstück fast verschlafen. Flott fertig gemacht und ausgiebig gefrühstückt. Um 10 Uhr von der JH losgefahren. Sanft bergauf nach Feldrom und bei Kempen ins Durbeketal. Bei bewölktem Himmel geht es leicht bergab hinunter nach Altenbeken. Wegen der unebenen Wegstrecke nur maximal 10-12 kmh gefahren. Ich kam westlich von Altenbeken ins Tal und durchfuhr das Viadukt beim hineinfahren in die Stadt. Mein Weg aus Altenbeken führte an der Max- und Moritzquelle vorbei, im Wald gemächlich hinauf. Etwa gegen 12 Uhr war ich an der Knochenhütte mit Blick nach Osten aufs Weserbergland und Bad Driburg. Ich packte den Kocher aus und machte Wasser für einen warmen Mittagsimbiss heiß. Nach dieser Stärkung ging es flott nach Bad Driburg hinunter. Etwas eine Stunde vor dem dortigen Faschingsumzug konnte ich noch durch Bad Driburg fahren. Dann dem Nethetal über Brakel  und Ottbergen zur Weser gefahren. Die ganze Zeit sonnig. An der Weser stromauf bis Beverungen, dort die Seite gewechselt und die letzten Kilometer bis zum CP nach Bad Karlshafen. Ausgiebige heiße Dusche und danach Abendessen. CP 7,- Euro.
78,31 km | 4:28:26 | 17,5 Dkmh | 60,70 Vmax | 522 Hm

Montag, 27.02.2017
Morgens trocken, bewölkt bei ca. 10°C. Kleines Frühstück bereitet: Tee, Schoko, Salami, Käse. Zelt abgebaut und gegen 9.30 Uhr vom CP losgefahren. Der Uferweg (Wesernordufer) ist sehr holprig (und eigentlich ein Fußweg). Dann auf Radweg ein auf und ab zwischen Waldrand und Bahnlinie. Bei Wahnbeck übern Hügel und dann an Weser nach Bodenfelde. Ins Schwülmetal über Offensen nach Adelebsen. Übern Hügel nach Ebsen, oben eine Teepause in der Sonne (aber bei starkem Wind)! Über Lenglern nach Göttingen. Ausgiebig durch die Stadt. Später mit einem Forumsmitglied getroffen und zwei Felgen übernommen. Danach nach Süden raus aus Göttingen und zum Wendebachstausee. Meine Trackplanung war nicht gut - die letzten paar Kilometer waren auf den schlechten Feldwegen wegen zu weichem Untergrund nicht fahrbar und somit eine anstrengende Schiebepassage. Wäre ich nur an der Bundesstraße geblieben... Die Grillhütte am See ist rundum offen und der derzeit starke Wind zieht da durch. Im dunklen habe ich dann doch noch das Zelt auf der Wiese nebenan aufgestellt und darin besser, weil windgeschützter, geschlafen.

73,94 km | 5:20:21 | 13,85 Dkmh | 41,38 Vmax | 647 Hm

Dienstag, 28.02.2017
In der Nacht gab es für einen kurzen Moment mal ganz kurz leichten Regen.Mein Zelt habe ich bereits in der Morgendämmerung schnell wieder abgebaut und mir dann in der Grillhütte Frühstück gemacht. Wind bläßt immer noch ordentlich. Und es ist spürbar kälter geworden als am Vortag. Bei der Abfahrt scheint dann die Sonne (das sollte sich auch den Tag über nicht ändern). Vom Wendebachstausee entlang der B27 über Groß Schneen nach Friedland. Über den Bahnknoten Eichenberg über B27/80 und Radweg nach Witzenhausen. Hier schöne Fachwerkaltstadt. In der Steinkirche von Witzenhausen war eine Gedenkecke und ich zündete die mitgebrachte Kerze für Jochen an. Danach auf ehemaliger Bahntrasse aus Witzenhausen hinaus in Richtung Hundelshausen. Dann wieder eine schlechte Vorplanung: Der Anstieg von Hundelshausen hoch durch den Wald verlief zunächst noch auf festen Wegen, dann wurde ein eher weicherer Pfad daraus, auf dem ich dann das Rad weiterschieben musste. Irgendwann oberhalb des Steinbruchs kam ich wieder auf einen befestigten Waldweg und konnte weiterfahren. Oben eine Schutzhütte "Am alten Gericht". Dann weiter auf der Straße nach Hilgershausen und nach Bad Sooden-Allendorf. Zunächst noch weiter hinauf dann steile Abfahrt (13%) hinunter in die Stadt im Werratal. Durch die Stadt und dann dem Werratal mit ein paar Flussschleifen bis nach Eschwege gefolgt. Kurz vor Eschwege zieht dann mehr Bewölkung auf. Eschwege, schönes osthessisches Städtchen. Nach einer Runde durch die Stadt und ein Stück am Werrasee vorbei zum Bahnhof und Zugverbindung zurück nach Darmstadt gesucht. Kurz nach Abfahrt des Zuges regnet es. In Bebra dann längerer Aufenthalt, weil Anschlusszug verspätet ist. Dann Umstieg in Fulda und Frankfurt/Main und ich bin gegen 21.30 Uhr zurück in Darmstadt. In Darmsadt-Arheilgen aus der S-Bahn und mit dem Fahrrad nach Hause.

76,20 km | 5:50:32 | 13,04 Dkmh | 63,71 Vmax | 902 Hm
Gesamt-Tour-Km: 354,55


Montag, 3. Oktober 2016

Herbst-Tour vom 1. bis 5. Oktober 2016

Samstag, 1.10.2016
Am Samstagvormittag fuhr ich gegen 10 Uhr los. Über Griesheim, Wolfskehlen und Leeheim erreichte ich die Rheinfähre am Kornsand. Für 2,30 € wurde ich senbahnauf die andere Seite gefahren. Von Nierstein aus folgte ich dem Amiche-Radweg gen Westen. Bald setzte allerdings Regen ein. Über Dexheim und Undenheim gelangte ich nach Wörrstadt. Im dortigen Rewe holte ich mir ein paar Nahrungsmittel. Danach gings weiter durch die Weinhügel und über Wollstein und Neu-Bamberg nach Bad Kreuznach. Dabei befuhr ich den Appelbach-Radweg: dieser verläuft zumindest in Teilen auf einer alten Bahntrasse; nebenbei ist das noch ein Märchenweg mit vielen metallischen Figuren aus der Märchenwelt. Untergrund sind Kies und Steine, bei Regen eine Sauerei.
Von Bad Kreuznach ließ ich mich zum Campingplatz Lindelgrund navigieren. Natürlich musste ich dazu erst aus dem Nahetal hochfahren und zum Campingplatz eigentlich wieder runter. Jedoch war das Tor der Kleinbahnanlage offen und es waren ein paar Leute mit Wartungsarbeiten an der Strecke beschäftigt. Und ich konnte noch zwei kleine Dieselloks ansehen. Dann weiter durchs Gelände weiter runter ND ich war am Campingplatz. Für 12,50 € konnte ich die Nacht inkl. 3 Minuten heiser Dusche bleiben. Sauberes relativ neues Sanitärgebäude, schöne Zeltwiese mit Pavillon und ein alter Eisenbahnwagen als Aufenthaltsraum hergerichtet.
89,98 km | 5:26:56 | 16,5 Dkmh | 54,06 Vmax | 576 Hm

Sonntag, 2.10.2016
Bin gegen 7 Uhr aufgewacht und habe mein Zeug zusammen gepackt. Dann ausgiebig gefrühstückt. Es ist sonnig. Vom CP runter ins Tal und dann nach ein paar Kilometern bin ich im Nahetal. Überwiegend auf der Straße, teilweise ist die durch eine Baustelle für den Verkehr gesperrt, nach Bingen. Dann den Rhein entlang über Trechtlinghausen bis Niederheimbach. Dort beginnt die Wegweisung des Hunsrückradwegs. Im Seitental beginnt der Anstieg hinauf nach Oberheimbach. Sehr schöne Landschaft und angenehme Temperatur und Sonnenschein.
91,20 km | 6:41:04 | 13,64 Dkmh | 46,67 Vmax | 1330 Hm

Montag, 3.10.2016



Dienstag, 4.10.2016



Mittwoch, 5.10.2016


Montag, 23. Mai 2016

NRTF 2016 - Fazit

Am Treffpunkt waren wir zu viert und gegen 16.15 Uhr verließen wir bei schönstem nicht zu warmen Wetterbedingungen Darmstadt in Richtung Eschollbrücken und Gernsheim. In Gernsheim kam noch ein fünfter Mitfahrer dazu. Um 17:15 Uhr gings weiter auf gut ausgebauten Radwegen entlang der Straße und durch Rohrheim nach Biblis. Und weiter über Bobstadt und Bürstadt nach Lampertheim, wo am Bahnhof eine kurze Pause eingelegt wurde. Nach Mannheim-Blumenau gings über die ruhigere Nebenstraße und dann Richtung Mannheim Hbf. Angesichts der sehr frühen Ankunfts- bzw. Durchfahrtszeit in Mannheim, wurde der Zwischenstopp nicht am Kaufland (mit langen Öffnungszeiten bis 22 Uhr) genommen, sondern stattdessen an einem Einkaufszentrum (Seilwolfcenter) mit Supermarkt hinter dem Hbf in Mannheim-Neckarau. Nach ca. 30 Minuten Pause  gings weiter - am Bahnhof unter den Gleisen durch und durch eine Wohnstraße m Waldrand und am Badesee vorbei. Nach wenigen Kilometern entlang des Waldrands erreichten wir Wiestal. Hier ging es wenige Kilometer auf der Straße, da ein passabler Radweg fehlt. Erst vor der Kreuzung der Straße mit der Bahnstrecke bit es einen Radweg durch Wald und die Eisenbahn überquerend. Von dort an dann straßenbegleitend nach Graben-Neudorf. Graben-Neudorf durchfuhren wir entlang der Bahnstrecke, um dann entlang einer Bundesstraße in südwestlicher Richtung nach (Linkenheim-Hochstetten) weiterzufahren. Eine Tankstelle passierten wir noch vor deren nächtlicher Ruhezeit um kurz vor Mitternacht. Durch Hochstetten bzw. am Ortsrand führte ein gut ausgebauter Weg weiter nach Eggenstein-Leopoldshafen, wo wir am Spielplatz ein weitere nächtliche Pause einlegten. Nach weiteren ca. 10 Kilometern erreichten wir KA-Knielingen und fuhren über den Rhein. Durch Wald und Wiesen in den Rheinauen zogen sich die weiteren ca. 15 Km bis nach Lauterbourg hin. Nach dem Bahnhof Lauterbourg gings auf Nebenstraßen weiter. Über Mothern und das Sauerdelta gelangten wir an den Fähranleger (Seltz-Plittersdorf) - hier verweilten wir ein paar Minuten, bevor wir auf dem Rheindamm im Wald weiter südlich fuhren. Über Beinheim gelangten wir nach Roppenheim um danach weiter nach Roeschwoog zu kommen. Die nächtliche Fahrt auf französischen (Neben-)Straßen ist wenig spektakulär und so gelangten wir flott durch Rountzenheim, Auenheim, Stadtmatten und Sessenheim. Langsam begann bereits die Morgendämmerung und einige leichte Nebelfelder lagen über der Landschaft und Straße, so dass man die Kühle spürte. Gegen 4.45 Uhr erreichten wir Drusenheim. Wir warteten die Öffnungszeiten der beiden Boulangeries ab und "stürmten" diese dann gleich. Es gab heißen Kakao und Kaffee und frische Croissants - lecker!
Gut gestärkt gings dann nach ca. 30 Minuten weiter für die letzten 30 Kilometer bis Strasbourg. Nach Durchfahrt von Herlisheim, Gambsheim und Offendorf erreichten wir Kilstett. Hier hätte ich eigentlich einen kurzen Stopp vorgesehen. Da aber ein Straßenflohmarkt stattfand und alles verstopft war, fuhren wir noch aus dem Ort heraus und machten zumindest eine kurze Pause in der Natur. Nach der Durchfahrt von Le Wantzenau gings durch Wiesen und Wald  mehr oder weniger direkt entlang des Flüsschen Ill, bevor wir dann in die Vororte von Strasbourg kamen.
Der eigentlich geplante Weg direkt am Europäischen Parlament vorbei war leider abgesperrt, und so fuhr ich ein wenig auf der Hauptstraße weiter durch die Stadt bis wir wieder auf der geplanten Strecke am Flussufer waren. Mein anvisiertes Cafe hatte leider noch die Rolladen unten. Und auch weitere kleine Cafes waren noch verschlossen. Zumindest einige Boulangerie waren geöffnet. Auch die kleinen City Supermärkte öffneten Sonntags erst um 9 Uhr. Beim passieren des Fahrradzählers machten wir auch ein Foto mit der Kathedrale im Hintergrund. Nach kurzer Abstimmung in der Gruppe fuhren wir dann weiter zum Rhein und zur Pont de deux Rivieux (Brücke der zwei Flüsse) und über diese hinüber nach Kehl auf die deutsche Seite des Rheins.
Der nächste Zug fuhr leider erst gegen 9.34 Uhr (9:04 nur Mo-Fr) und so hatten wir eine gute halbe Stunde Zeit am Bahnhof. Die Abstellflächen im Zug waren schnell voll, so dass ich meine Taschen abnahm und auf die Gepäckablage legte. In Offenburg hatten wir weniger als 10 Minuten Zeit, um zum anderen Abfahrtsbahnsteig zu gelangen. Aber rechtzeitig geschafft und die Räder in den Zug geladen. Bei der Abfahrt des RE Richtung Karlsruhe fehlten dann leider meine beiden Frontroller-Taschen (lagen noch auf der Gepäckablage  der Ortenau-S-Bahn). Für den Umstieg in Karlsruhe zur Weiterfahrt nach Heidelberg war genug Zeit, hier verabschiedete sich ein Mitfahrer, der in eine andere Richtung nach Hause fuhr. Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt mit der S-Bahn nach Heidelberg erreichten wir unseren letzten Umstiegsbahnhof pünktlich. Flott wurde der Bahnsteig gewechselt und wir saßen in der RB nach Frankfurt. Gegen 13.30 Uhr war Darmstadt wieder erreicht und der 2016er Night Ride To France erfolgreich beendet. Ein Mitfahrer fuhr noch bis Frankfurt nach Hause.
Nach ca. 20 Minuten Pause gings durch den Hafen und durch Mannheim-Rheinau weiter nach Brühl, Ketsch und Hockenheim. Nach der kurzen Betrachtung des Eierautomaten bei Hockenheim und wir dabei auch durch Stechmücken gleich angezapft wurden, gings weiter durch Feld und Wiese nach Neulußheim und Waghäusel. Nach einer kurzen Irrfahrt durch Neulußheim mit der Baustelle in der Ortsmitte musste erst wieder zur geplanten Strecke zurückgefunden werden. Die Irrfahrt war auch durchen den kurzzeitigen Ausfall des Garmin 62s vor der Ortseinfahrt von Neulußheim bedingt. Die Räder wurden über die B36 und die Böschung zwischen dem dahinter verlaufenden Radweg geschoben bzw. getragen. Etwas abseits der Straße wurde die Fahrt nach Waghäusel fortgesetzt. Den geplanten Stopp an der Tankstelle in Waghäusel legten wir ungefähr zwischen 22 und 23 Uhr ein.

Am Sonntagabend schrieb ich eine Verlustmeldung an Bahn und Privatbahn und bekam bereits am Montag Antwort von der SWEG, dass die Taschen in der Geschäftsstelle Offenburg abgeholt werden können. 

Aus dem Bordcomputer des TL:
Fahrtstrecke 220,98 km, Fahrzeit 11 Std. 45 Minuten, Durchschnitts-Kmh (Bewegung) 18,79 Kmh, Max. Geschwindigkeit 43,00 Kmh



Donnerstag, 19. Mai 2016

cnt2016 - Strecke

Streckensteckbrief:

Treffpunkt / Start: ADFC-Geschäftsstelle am Hbf Darmstadt 16.00 Uhr

Zwischenpunkt 1: Mannheim Kaufland (hier Einkaufs-/Verpflegungsmöglichkeit)

Zwischenpunkt 2: Waghäusel Aral-Tankstelle (24 Stunden geöffnet)

Zwischenpunkt 3: Drusenheim Boulangerie

Endpunkte:
  • EU Parlament
  • Patiserie / Salon du Thè
  • Salle de Bains Municipeux (optional)
  • Carrefour Express
  • Bahnhof Kehl
 Strecke bei gpsiesStrecke bei gpsies

CNT2016-Track mit Wegpunkten - Direktdownload