Donnerstag, 29. Juni 2017

CNT 2017 - Streckenbeschreibung und Tracks

Es ist soweit, die Tracks der Strecke sind erstellt und können herunter geladen werden.
Im Moment sieht es ja leider so aus, dass der Juli mit wechselhaftem Wetter anfängt.
Für Samstag und Sonntag sind jeweils zwischen 2 und 5mm Niederschlagsmenge vorhergesagt.

PDF-Fahrplan mit Kilometerangaben:
http://remueht.eu/virt_HD/index.php/s/iBWOjojcnj0zJOy

Track-Sammlung:
http://remueht.eu/virt_HD/index.php/s/3yuYgzL7rZvzlwX

Gesamttrack (einzeln)
http://remueht.eu/virt_HD/index.php/s/GkM97MGqXv8STM2

Komoot-Profil:
https://www.komoot.de/user/169206499000/tours

Montag, 19. Juni 2017

CNT 2017 - Testtour Darmstadt-Gießen

Heute den Streckentest von Darmstadt nach Gießen gefahren. Gefahren bin ich mit dem Rennrad, Bereifung 25/32-622. Insgesamt lief es sehr gut und ich hatte auf der Strecke mehr Höhenmeter erwartet, als es letztendlich waren.

Bilder:
Kurz vor Frankfurt
Entlang der U2-Linie
Alternative Versorgung in Bad Nauheim, falls Rewe schon zu ist
Versorgungspause in Bad Nauheim beim Rewe
Ein paar Kilometer nach Bad Nauheim ist ein langgezogener Anstieg von ca. 3% erforderlich
Ein paar Kilometer nach Bad Nauheim ist ein langgezogener Anstieg von ca. 3% erforderlich
Schotterweg bei Langöns


Freitag, 9. Juni 2017

CNT 2017 - facts

Ein Flyer mit den wichtigsten Infos ist fertig.





Als PDF:
http://remueht.eu/virt_HD/index.php/s/66tdoGSnKXIqVof


Samstag, 20. Mai 2017

Mit dem RZ85 auf der Lahn - Tag 3

Morgens ausgiebig gefrühstückt. Gegen 10 Uhr habe ich vom CP abgelegt. Nach ein paar Paddelkilometern habe ich die Schleuse Kirschhofen erreicht. Das Tor war wieder verschlossen und in der Kammer ein Arbeitsboot der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung bei Instandhaltungsarbeiten. Nach einigen Minuten warten konnte ich die Kammer füllen und hineinpaddeln. Das Öffnen der Klappen und die Schleusentoröffnung übernahm ein MItarbeiter der WSV und ich konnte während des Schleusenvorgangs im Boot bleiben und anschließend hinauspaddeln. Nun folgte ein landschaftlich sehr schöner und ruhiger Abschnitt der Lahn. Bei doch recht flotter Strömung konnte man die Natur genießen - das frische Grün der Bäume, den Vögeln zuhören etc.
Es folgte dann die Schleuse Furfürt. Wieder erst mal das Tor oben aufmachen. Die Ein-/Ausstiegsstelle unterhalb der Schleuse ist nur eine Treppe ins Wasser. Es folgte nochmal ein recht schöner Flussabschnitt bis zum aufgestauten Bereich vor der Schleuse Vilmar. Ebenso dort ist die Ein-/Ausstiegsstelle nur eine Treppe ins Wasser. Mit schöner Strömung geht es an der interessanten Felsstruktur vorbei. Und ich nähere mich dem kleinen Städchen Runkel. Auch hier wieder ein langwierige Schleusenprozedur mit dem Auffüllen der leeren Schleuse. Nach der Ausfahrt eine kurze Pause gemacht und entschieden, dass ich am CP nach 500 Meter aussteige. Durch die historistorische Lahnbrücke gepaddelt und in flotter Strömung schließich eine schönen Einkehrschwung zur Anlagestelle des CP Lahntours gemacht. Boot entladen und schließlich hoch auf die Wiese zum trocknen gelegt.
Ich baue mein Zelt auf der Wiese für eine Nacht auf (9,50 Euro). Der CP hat neue und sauber Sanitäranlagen. Noch vor dem Sonnenunterang konnte ich das Boot trocken verpacken. Gegen 19.30 Uhr ging ich selbst mal in die Lahn - bei dieser kleinen "Lahntaufe" wurde ich bis Brusthöhe nass. Mit einem ausgiebigen Nachtessen und warmen Dusche beendete ich den Tag.
Heute gepaddelt: 22,8 Km, Zeit in Bewegung: 3:39, 6,2 Dkmh, 14,1 Mkmh


Nach einer ruhigen Nacht gemütlich gefrühstückt und alles (trocken) eingepackt. Das Bootpaket auf dem selbstgebauten Wagen verzurrt und dann zum Bahnhof knapp 500 Meter gelaufen. Allerdings ist die Achsaufnahme für die Räder nicht stabil genug, so dass die Räder am Wagen schleifen und es etwas schwergängig ist. Mit der Regionalbahn ging es das Lahntal wieder bis Gießen hoch und ich konnte schöne Blicke auf die Lahn genießen. In Gießen dann in RE nach Frankfurt am Main umgestiegen. Von Frankfurt bis Darmstadt mit der S-Bahn. Gegen 15 Uhr war ich wieder zuhause.

Mit dem RZ85 auf der Lahn - Tag 2

Gegen 6 Uhr wachgeworden. Ich räumte schon mal ein wenig auf, bevor ich mir mein Frühstück richtete. Zum Frühstück gab es Müsli, Brot, Käse und Tee. Alles eingepackt, ging es gegen 9.30 Uhr wieder aufs Wasser. Gleich mal 1-2 Km auf der gestauten Lahn ins Zentrum hineinpaddeln, dann am 1. Wehr durch die Bootsgasse. Danach musste das Boot über die Rollenbahn gezogen werden. Schon jetzt am Vormittag ist es sommerlich warm. Es folgt eine eher ruhigere Strecke bis Altenburg. Dort ist die Schleuse verschlossen und muss erst aufgemacht werden. Danach in Oberbiel ebenso. Bis zur Schleuse Niederbiel ist es nur ein knapper Kilometer, der im Schleusenkanal gepaddelt werden muss. Die Schleuse Niederbiel steht noch auf Tal und muss erst mal gefüllt werden.
Eigentlich sollten die Schleusen immer wieder bereit für die Nächsten Benutzer stehen - so steht es zumindest auf den Hinweisschildern der Schleusen.
Ruhigere eher aufgestaute Abschnitte wechseln sich mit Abschnitten mit guter Strömung ab. Die Wasserskistrecke bei Selters ist lang und öde - nur in der Sonne paddeln und fast keine Bäume die Schatten spenden. Die folgende Schleuse steht wieder auf Tal. Bis Weilburg ist es nun nicht mehr weit. Ich passiere ein paar Ruderer und biege dann zum Kanaltunnel ein. Es ist schon ein komisches Gefühl, im dunklen Tunnel hineinzupaddeln. Der Platz an der Leiter vor der Schleuse ist sehr eng. Dann aussteigen und ca. 3-4 Meter die Leiter hoch und das Boot etwas weiter zurückschieben, damit es nicht in den Bereich der sich öffnenden Tore gelangt. Die obere Kammer dieser Doppelschleuse muss erst gefüllt werden, bevor ich mein Faltboot von oben per Seil reinziehen kann. Dann die Klappen des mittleren Tores aufmachen, damit das Wasser in die nächste Kammer fließen kann. Nun muss ich die Leiter hinab und mit dem Faltboot in die zweite Kammer paddeln. Wegen der Straßenbrücke kann ich das Boot nicht von oben her weiterziehen. Dann an der Leiter anlegen und hinaufsteigen und über die Straße zurück, damit ich das Tor wieder schließen kann. Nun kann das Wasser abgelassen werden. Dann wieder die Leiter hinabsteigen und aus der Schleuse paddeln. Die Lahn fließt mit starker Strömung vorbei. Unten ist nur eine winzige Anlegemöglichkeit - praktische eine Treppe ins Wasser - ohne Plattform.
Auf der anderen Flussseite befindet sich ein kleiner einfacher Zeltplatz, allerdings das Sanitärhäuschen verschlossen und auch kein Wasser vorhanden.
Nach ein paar Kilometer paddeln komme ich zum Camping Odersbach, ein recht gut ausgestatteter CP, auf dem ich für 12,20 Euro eine Nacht bleibe. Lediglich die Slipanlage ist für das Ein - und Aussteigen nicht so gut geeignet. An diesem Abend bricht die Rückenlehne meines Platzes. Als Ersatz habe ich dann einen Spannriemen durch die Ösen gezogen und straff gezogen. Das Nachtessen besteht zunächst aus Käse und Salami, dann Gnocci mit Zuccini, Salami und Tomaten. Ziemlich müde schlafe ich bald ein.

Laut GPS-Aufzeichnung: 34,3 Km, 6,5 Dkm, Zeit in Bewegung: 5:17

Mit dem RZ85 auf der Lahn (Tag 1)

Für Sonntag, 14. Mai 2017 hatte ich meinen Wecker auf 5 Uhr gestellt. Ich packte den Rest der Ausrüstung in meinen Rucksack und frühstückte dann in aller Ruhe. Danach lief ich mit dem beiden Faltboottaschen auf dem Wagen und Rucksack auf dem Rücken zum Hauptbahnhof Darmstadt. Mit der S-Bahn fuhr ich ab 7.05 Uhr nach Frankfurt, dann mit dem RE um 8.22 Uhr nach Gießen.
Der Wagen mit den beiden Faltboottaschen lässt sich gut rollen - lediglich bei Höhenunterschieden am Bahnsteig ist etwas mehr Kraftaufwand gefragt. Den Gießener Bahnhof habe ich über die Fußgängerbrücke nach Westen über das Parkhaus verlassen. Von dort bis zur Einstiegsstelle am 2. Gießener Wehr sind es weniger als 500 Meter. Es ist sonnig bei nahezu wolkenlosem Himmel.
Für den Bootsaufbau lasse ich mir ausreichend Zeit. Währenddessen gehen Gruppen auch auf die Lahn. Nach 2,5 Stunden steige ich ins Boot und fahre die Bootsgasse hinunter. Nach diesem flotten Start ist aber erst mal Muskelkraft gefragt. Teilweise wirkt das Ufer der Lahn wie ein Kanal. Anlandestellen gibt es wenige und nur an offiziell gekennzeichneten darf das Ufer betreten werden.
Von der umliegenden Landschaft sieht man im Flussbett paddelnd wenig. In der Schleuse Dorlar war ich mit anderen gemeinsam drin. Danach ist wieder ein ruhiger Flussabschnitt. Lediglich die Baustelle an der Autobahn ist sehr umständlich und schwer (insbesondere alleine) zu umtragen. Schließlich lege ich am CP von Wetzlar an und melde mich für eine Nacht an (11,10 Euro). Ich bin zwar schon gegen 15 Uhr dort, aber den ersten Paddeltag will ich nicht übertreiben.

Das GPS zeichnet 14,8 Km auf, 6,0 Dkmh, Bewegungszeit 2:26